Energieeffizientes Bauen und Sanieren - Matthias Peters (Dipl-Ing.)

Beratung für energetische Sanierung

Vom Bestandsgebäude zum Niedrigenergiehaus

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Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man einen Energiestandard für Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die gewisse geforderte energietechnische Anforderungsniveaus unterschreiten.

Zentrale Grundlage eines Niedrigenergiehauses ist im Allgemeinen eine optimale Wärmedämmung des Daches und der Außenwände. Eine ausreichende Dämmung der Außenwände sowie eine Isolierung der Fenster und der Außentüren des Hauses sorgen dafür, dass nur ein Bruchteil der aufgewendeten Heizungsenergie das Hausinnere verlassen kann.

Anforderungen an ein Niedrigenergiehaus

Damit ein Niedrigenergiehaus als solches bezeichnet werden darf, muss es verschiedenste Kriterien bzw. Energiestandards erfüllen. Dieser Begriff stammt noch aus der Zeit, als die erste EnEV 2002 ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile ist dieser Standard überholt und wurde durch den Passivhausstandard ersetzt.[1]

Derzeit gilt in Deutschland das Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der Novellierung vom 1. Oktober 2009. Allerdings ist bereits die EnEV 2014 von der Bundesregierung verabschiedet worden und trat am 1. Mai 2014 in Kraft. Die EnEV begrenzt in Abhängigkeit von einem durch die EnEV definierten Referenzhaus (Gebäude gleicher Architektur mit vorgegebenen U-Werten für alle Bauteile) den spezifischen Transmissionswärmeverlust HT' des Gebäudes und den Primärenergiebedarf. Einen Bezug auf das A/V Verhältnis, wie bei der EnEV 2007 besteht nicht mehr.

In Norddeutschland gelten strenge Anforderungen an den Begriff Niedrigenergiehaus. Der seit 1990 mit mehr als 35.000 Häusern und Wohnungen mit am meisten verbreitete Typ ist der „Niedrig-Energiehaus-Standard Schleswig-Holstein“ – hier muss der nach EnEV für das Gebäude maximal zulässige Primärenergiebedarf [Q′′p (kWh/m²a)] um mindestens 20 % und der maximal zulässige Spezifische (auf die Hüllfläche als Wärme übertragende Gebäude-Umfassungsfläche bezogene) Transmissionswärmeverlust [H′t (W/m²K)] (EnEV Anhang 1 Tabelle 1) um mindestens 30 % unterschritten werden. Die Gebäude müssen mit einer definierten Be- und Entlüftung (mechanischen Be- und Entlüftungsanlage) ausgerüstet werden. Die Zertifizierung findet durch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE) statt.

Auch bei Zwangsentlüftung können durch die Dichtigkeit des Gebäudes Probleme mit dem Wasserdampf, Gerüchen und Schadstoffen entstehen.

Quelle: Wikipedia